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Niederwasser am Neusiedler See erschwert Einsätze

ÖHYC
19. Aug.
1 Min. Lesezeit

Aufgrund der sengenden Hitze und des tiefen Wasserstandes können etliche Feuerwehrboote nicht mehr in Betrieb genommen werden. Was bedeutet das für die nächsten Tage und Wochen?

Ein Schilfbrand oder ein Feuer in einer Seehütte wären zurzeit fatal. (Bild: P. Huber)


Die anhaltende Hitze hat den Wasserstand des Neusiedler Sees drastisch sinken lassen. Am Dienstag betrug er 115,1 Meter über Adria. Das sind nur zwölf Zentimeter über dem seit 1965 erreichten Tiefststand im Jahr 2022. Noch ist das Niederwasser für die Schifffahrt, den Badesport am See und die Fische nicht kritisch, wird betont. Doch der Wasserdienst der Feuerwehren ist nicht mehr uneingeschränkt möglich.

Einsatzboote auf den Wasserstützpunkten in Rust, Mörbisch, Oggau, Purbach, Breitenbrunn, Weiden und Neusiedl am See mussten bereits außer Betrieb genommen werden. Bei sinkendem Wasserstand werden in den kommenden Tagen und Wochen weitere folgen.

90 Einsätze pro Jahr Zwei der Stützpunktfeuerwehren verfügen zwar zusätzlich über Motorzillen. Doch auch diese können bei niedrigen Pegeln nur eingeschränkt genutzt werden. Für die Feuerwehren ist das eine ziemliche Herausforderung. Immerhin ist der Wasserdienst mit rund 90 Einsätzen pro Jahr unverzichtbar!

Menschenrettungen bei Gewitter, starkem Wellengang und schlechter Sicht gehören zum Alltag. Auch bei Sturm wird die geringe Tiefe des Sees oft unterschätzt. Nicht zu vergessen: etwaige Brände in den rund 600 Seehütten entlang des Schilfgürtels.

Kronen Zeitung - Burgenland - 04.08.2026

 
 
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